Hier geht es zur französischen Site über Mel Bonis:

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  • Das Notenmaterial für die Kammermusik mit Flöte hat Wolfgang KOSSACK verlegt: www.editionkossack.de
  • Weitere Kammermusikwerke und alle Werke für Klavier gibt der Verlag FURORE heraus: www.furore-verlag.de
  • Die Vokalmusik und die Orgelwerke sowie die Werke für Violoncello und Klavier vertreibt der Verlag FORTIN in Paris, der auch den Vertrieb für den ARMIANE-Verlag übernommen hat: www.editionsmusicalesfortin.com
  • Anfragen nach noch nicht wieder veröffentlichten Werken richten Sie an ingridmayer@arcor.de

 

Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über die Werke dieser Komponistin.

 

                         Die Werke für Klavier

 

Der Verlag Furore hat die Aufgabe übernommen, neben etlichen Kammermusikwerken das Gesamtwerk für Klavier neu herauszugeben. Der vorletzte Band der Reihe, "DANSES C", wird zur diesjährigen Frankfurter Musikmesse (April 2015) erscheinen. Dann warten nur noch die Werke für zwei Klaviere darauf, wieder im Handel verfügbar zu sein. Wir haben schon mit der Arbeit begonnen!

 

Hier der Überblick über die Neuausgabe der Klavierwerke:

 

Œuvres pour piano/Klaviermusik/Piano Music

Edition en onze recueils/Edition in elf Bänden/Edition in eleven volumes

(Eberhard Mayer / Ingrid Mayer)

 

Vol. 1: Femmes de légende(4)(fue 4180 ISMN: 979-0-50012-918-9)

Inhalt: Mélisande op. 34 (2'41), Desdémona op. 101 (3), Ophélie op. 164 (6'), Viviane o. 80 (3'), Phoebé op. 30 (2'36), Salomé op. 100 (4'15), Omphale op. 86 (2'30)

 

Vol. 4: Pièces de concert  (4)(fue 4210  ISMN: 979-0-50012-921-9)

Inhalt: Prélude op. 51, Barcarole en mi bémol majeur op. 71 (3'40), La cathédrale blessée op. 107 (4'20), Etude op. 136, Romance sans paroles op. 56, Barcarolle-Etude op. 43, Sévillana op. 125 (3'10), Ballade op. 27 (3')

 

Vol. 2: Pièces pittoresques et poétiques A: 1881–1895  (3)(fue 4190 ISMN: 979-0-50012-919-6) 

Inhalt: Impromptu op.1, Rondo dans le genre ancien op. 7, Près du ruisseau op. 9 (3'50), Pensées d'automne op. 19 (3'40), Berceuse op. 23,1 (3'30) und "Cinq pièces musicales": Prélude op. 10 (3'30), Gai printemps op. 11, Eglogue op.12 (3'20), Aux champs op. 13 (4'), Menuet op. 14 (3')

 

Vol. 3: Pièces pittoresques et poétiques B: 1895–1905  (4)

(fue 4200  ISMN: 979-0-50012-920-2)

Inhalt: La chanson du rouet op.24 (3'10), Papillons op.28 (3'10), Romance sans paroles en la bémol majeur op. 29, Méditation op. 33,1 (3'), Marionnettes op. 42, Carillons mystiques op. 31 (3'), Barcarolle en si bémol majeur op. 41 posthume(3'40), Sorrente op. 61, Le moustique op. 66

 

Vol. 7: Pièces pittoresques et poétiques C: 1910–1932 (3)

(fue 10004  ISMN: 979-0-50012-347-7)

Inhalt: Echo op. 89 (3'), Narcisse op. 90 (3'15), L'ange gardien op. 99, Il pleut op. 102 (4'), Au crépusc e op. 111 (3'20), Près du moulin op. 115 (4'), Ariel op. 129 (3'), Dolorosa op. 138, Une flûte soupire op. 117 (4'), Berceuse triste op. 118 (3'30), Boston valse (valse lente) op. 119 (3'), Agitato op. 120 (3'10), Cloches lointaines op. 121 (3')

 

Vol. 5: Danses A (2/3) (fue 4220   ISMN: 979-0-50012-922-6) 

Inhalt: Etiolles (valse) op. 2 (3'10), Les Gitanos (Grande valse espagnole) op. 15 (3'), Mazurka op. 26 (3'20), "Suite en formes de valses": Ballabile op. 35 (3'), Interlude et Valse lente op. 36 (3'10), Danse sacrée op. 37 (6'), Scherzo-Valse op. 38 (3')

 

Vol. 10: Danses B (2/3)(fue10097  ISMN: 979-0-50182-097-9)

Inhalt: Viennoise (valse) op. 8, Orientale (valse) op. 38, Soirs d'antan (valse lente) op. 34, L'Escarpolette (valse) op. 52, Diamant noir (valse lente) op. 186

 

Vol. 11: Danses C (2/3) (fue 10138  ISMN: 979-0-50182-138-9)

Inhalt: Bourrée op. 62/1, Pavane op. 81/1; Sarabande op. 82/1, Black Pearl (Habanera) op. 70, Boléro op. 177, Mazurka-Ballet op. 181

 

Vol. 6: Pièces à quatre mains A (3) (fue 4230 ISMN: 979-0-50012-923-3) 

Inhalt: Pavane op. 81/2 (3'10), Six Valses-Caprice op. 87 (12'), Le songe de Cléopâtre op. 180/1 (3'50)

       

Vol. 8: Pièces à quatre mains B (3)

(fue 10025  ISMN: 979-0-50182-025-2)

Inhalt: "Suite en forme de valses" op. 39: Ballabile (3'), Valse lente (3'10), Scherzo-Valse (3'), Danse sacrée (3'20), Interlude et Bacchanale (3'10), Les Gitanos (Valse Epagnole) op. 15/2 (3')

 

Vol. 9: Œuvres pour deux pianos (4) Noch nicht erschienen!

(fue 10026 ISNM: 979-0-50182-026-9)

Inhalt: Scherzo op. 40, Variations op. 85

 

 

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                         Klavierstücke für Kinder

 

              

 

In der Entstehungszeit ihrer großen Kammermusikwerke hatte sich Mel Bonis noch  tatkräftig und mit Erfolg um die Verbreitung ihrer Musik gekümmert. In ihrem letzten Lebensabschnitt fehlt ihr hingegen die Energie dazu – nur der musikalischen Förderung ihrer vielen Enkelkinder widmet sie sich noch mit Hingabe. So entstehen zahlreiche Stücke für Kinder - ihren Enkelkindern oft namentlich zugeeignet -, die auch Verleger finden. Zwei dieser Bände sind auch heute noch in den Originalausgaben erhältlich:

 

Miocheries, op. 126, éd. Eschig, Paris 1936

Inhalt: Première Solitude (Pour commencer), Air connu (pour Jeanine), Ronde (Pour Daniel), Le Moulin (Pour Etienne), Fifille sage (Pour Huguette), La leçon de solfège (Pour Claude), A pas de loups (Pour Bernard), Patineurs à roulettes (Pour Gilbert), Croquemitaine (Pour eux tous), ...Plutôt une vieille danse française (Pour Denise), Joyeux scouts (Pour Guy), Pique-nique (Pour Michel), La toute petite s'endort (Pour Martine), Les noces de Polichinelle (Pour tous)

 

und

 

Album pour les tout-petits, op. 103, A mes petits-enfants, éd. Combre

Inhalt: La toupie; Le petit mendiant; Marionnettes;  Le baptême; Compliment à Grand-mère; La machine à coudre; Gros chagrin; Colère; Gouttes de pluie; Monsieur Vieuxbois; La clé des champs; Au temps jadis; Câlineries; Prière; Miaou Ronron; Madrigal; La puce; Dans la montagne; Mireille au piano; Douce amie

 

                 

 

Dieses Stück ist Huguette Géliot, einer der noch lebenden Enkelinnen der Komponistin, gewidmet. Sie ist eine bekannte Harfenistin.

 

 

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                     Die Kammermusik mit Flöte

 

 

                  

                         www.editionkossack.de

 

Mel Bonis hat ein  vielseitiges Oeuvre hinterlassen – Werke für Klavier, Orgel, Gesang mit unterschiedlicher Begleitung, Kammermusik und Orchesterwerke – sehr französisch in der Atmosphäre, formbewusst, farbig in der Harmonik mit Ausflügen in impressionistische Bereiche, jedoch nie den Boden der Tonalität verlassend.

Die Flöte als Kammermusikinstrument nimmt im Schaffen der Komponistin einen sogar für französische Verhältnisse ungewöhnlich bedeutenden Platz ein, teils als Soloinstrument mit Klavier, teils als Bestandteil unterschiedlicher Kammermusikbesetzungen.

 

                                 Flöte und Klavier

 

1904 erscheint die Flötensonate in cis-moll, op.64, die Louis Fleury gewidmet ist, dem berühmten Flötenlehrer am Conservatoire und Freund der Familie. Es ist ein groß angelegtes viersätziges Werk, ganz aus dem Charakter der Flöte, dem Instrument der Leichtigkeit und des Lichts, heraus empfunden, das selbst im flötenfreundlichen Frankreich ohne Beispiel ist. Sie ist mit ihrer poetischen Stimmung das französische Pendant zur "Undine"-Sonate Carl Reineckes, dem Musterbeispiel der deutschen Flötenromantik. Von den Spielern wird eine hohe Spielkultur und ein souveräner Umgang mit den Besonderheiten der spätromantisch-impressionistischen Klangwelt verlangt. Höhepunkt ist der langsame Satz mit einem tief empfundenen, wehmütigen Thema, und als Kontrast ein scherzoartiger Mittelteil, in dem sich das Hauptthema des langsamen Satzes durch jazzartig swingende Rhythmen in eine lebendige, tänzerische Variante verwandelt, die nach der Rückkehr zum ursprünglichen langsamen Tempo noch einige Male in der Klavierstimme auftaucht. Unverständlich, dass dieses Werk so lange unentdeckt geblieben ist, und es gehört nicht viel prophetische Gabe dazu vorherzusagen, dass diese Sonate sich das Repertoire der Kammermusikflötisten erobern wird.

(Elf Einspielungen der Flötensonate bis heute - Januar 2015 - zeugen von der Richtigkeit dieser Vorhersage meines Mannes! Ingrid Mayer)

 

                 

        der Anfang des 3. Satzes der Flötensonate (Ed. Kossack)

 

In der Besetzung für Flöte und Klavier gibt es noch fünf kleinere Stücke. Die Pièce pour flûte, op. 189, existierte bisher nur als undatiertes Manuskript. Es ist jedoch unverkennbar der frühe Kompositionsstil, so dass eine Entstehungszeit um 1900 anzunehmen ist. Dieses kleine melodiöse Meisterwerk wird ebenso wie die anderen kleineren Stücke eine Bereicherung der Flötenliteratur sein.

 

Das Air vaudois, op. 108, ist eines der wenigen Stücke, die im Krieg entstanden sind, und es existierte ebenfalls nur als schwer lesbares Manuskript. Bei einem Besuch der Komponistin in der Schweiz entstanden und einem waadtländischen Volkslied nachempfunden, atmet es die Atmosphäre der Almen und die Weite der Bergwelt.

 

Andante et Allegro, op. 133, ist eines der wenigen Spätwerke, das veröffentlicht worden ist. Einem melodiösen Andante mit wiegendem Flötenthema folgt ein kurzes, von Rhythmus und Chromatik geprägtes Allegro, bei dem die Nähe zum Impressionismus nicht zu überhören ist.

 

Ganz impressionistisch gibt sich das kurze Stimmungsbild Une flûte soupire, op. 121, ein umgearbeitetes Klavierstück aus der Sammlung "Cinq pièces" von 1925. Der Titel selbst verrät schon die klanglichen und ästhetischen Vorstellungen der Komponistin, so dass folgerichtig 1936 diese Bearbeitung für Flöte und Klavier erschienen ist.

 

Scherzo (Final),  op. posth. 187, Unter den aufgefundenen Manuskripten befand sich auch ein gewisses "Final". Das Blatt trägt die Seitenzahl 25, die Seiten 1-24 blieben verschwunden. Es handelt sich offensichtlich um das Ende eines - undatierten - Stückes für Flöte und Klavier. Es könnte der Schlusssatz einer Suite sein, da Strukturelemente eines letzten Sonatensatzes fehlen. Da keine Hoffnung mehr besteht, den Rest des Werks noch zu finden, haben wir beschlossen, dieses Finale in seiner vorliegenden Form zu veröffentlichen, allerdings unter dem neuen Titel "Scherzo", der seinem Charakter gut entspricht. Dieses Stück voller Heiterkeit und Lebenskraft zeugt von der engen Verbundenheit der Komponistin und der Flöte. Das Stück erfordert von beiden Spielern eine gute Beherrschung ihres Instruments. (Christine Géliot / Ingrid Mayer 2008)

                                                                                                                        

                   Weitere Kammermusik mit Flöte 

 

Die erste Flötenkomposition in Kammermusikbesetzung ist die Suite in e-moll, op. 59, für Flöte, Violine und Klavier von 1903, ein Werk voller Esprit und Wohlklang, von der Komponistin selbst sehr geschätzt und liebevoll „mon petit trio“ genannt. In den drei Sätzen – Sérénade, Pastorale und Scherzo – erlebt man, wie mit einfachen melodischen Linien bei souveränem Einsatz kompositorischer Mittel wirkungsvolle Musik entstehen kann.

 

Bei den Scènes de la forêt, op. 123, für Klavier, Flöte und Horn (Manuskript 1928) handelt es sich wahrscheinlich um die spätere Bearbeitung eines Preisstückes von 1905, in dem zwei Blasinstrumente und Chromatische Harfe als Instrumentation vorgegeben waren. Die vier Sätze „Nocturne“, „A l’aube“ (In der Morgendämmerung), „Invocation“ (Anrufung) und „Pour Artémis“ sind beschreibende, der Natur abgelauschte oder eine Stimmung reflektierende spätromantisch-impressionistische Klangbilder von erstaunlicher harmonischer Fantasie und Kühnheit.

   

Die Suite dans le style ancien, op. 127, für Flöte, Klarinette (Viola) und Klavier existiert außerdem noch in einer zweiten Fassung für Bläserseptett (zwei Flöten, Oboe, Klarinette, Horn und zwei Fagotte). Die vier Sätze – „Prélude“, „Fugue“, „Choral“ und „Divertissement“ – sind ein Spiegel der unterschiedlichen Klangwelten ihres Altersstils: einem impressionistischen Prélude folgt eine Fuge als kontrapunktisches Intermezzo. Ruhepunkt des Werks ist ein Choral, der von einem Divertissement abgelöst wird, in dem sich der etwas skurrile Humor der Spätzeit artikuliert, möglicherweise auch als musikalischer Gruß an die „Groupe des Six“ um Francis Poulenc und deren Revolte gegen den Schwulst der damaligen großen Musikszene gemeint. Kein Zweifel, dass das Werk auch in der Bläserseptettfassung klanglich gut zur Wirkung kommt.

 

Die relativ früh entstandene Suite orientale, op. 48, von 1900, ursprünglich für die Besetzung Klavier, Violine und Cello komponiert, wurde einige Zeit später für Orchester umgearbeitet, kommt aber auch in der Besetzung für Flöte, Cello und Klavier klanglich gut zur Wirkung. Einem stimmungsvollen impressionistischen „Prélude“ folgen die Sätze „Danse d’Almée“ und „Ronde de nuit“, in denen die Komponistin ihren Tribut an die damals modischen Exotismen entrichtet.

 

Von besonderem Interesse auch für Flötisten ist die Septett-Fantasie, op. 72, für Klavier, zwei Flöten und Streichquartett, eine Kammermusikfassung der 1910 im Rahmen der Concerts Colonne in Paris unter Gabriel Piernés Leitung uraufgeführten Fantasie für Klavier und Orchester. Es ist ein außerordentlich konzentriertes und sorgfältig gearbeitetes, bis in den letzten Takt durchdachtes und ausgefeiltes Werk – durchaus nicht, wie uns das Notenbild der Partitur beim ersten Anblick suggerieren möchte, ein Stück für solistisches Klavier und begleitendes Ensemble. Den Flöten und Streichern kommen sehr wichtige thematische und melodische Funktionen zu, und das Klavier schwankt zwischen führender, verbindender und atmosphärischer Funktion, meist mit dem Ziel der Klangsynthese, und hat nur ganz ausnahmsweise solistische Aufgaben. Das Werk ist zwar ein geschlossenens Gebilde mit fließenden Übergängen, zeigt jedoch in der Anlage noch die klassische Viersätzigkeit: "Modéré", "Scherzo", "Très lent" und "Très vif". Die Schönheit der Melodien und die abwechslungsreiche, schwelgerische harmonische Auskleidung bei souveräner Beherrschung der kompositorischen Mittel rechtfertigen in jedem Fall den Versuch der Wiederbelebung dieses interessanten Werks.

 

Dass Kammermusikwerke von dieser Schönheit und Bedeutung fast hundert Jahre lang unbeachtet blieben, gehört sicher zu den großen Fragwürdigkeiten des neueren Musiklebens und lässt nachdenklich werden, wenn man die musikästhetische Entwicklung des 20. Jahrhunderts vor Augen hat.

 

 Eberhard Mayer in: Flöte aktuell, 3/2001

 

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Weitere Kammermusik für drei und mehr Instrumente

 

Soir.Matin, op. 76, für Violine, Violoncello und Klavier

Matin“ ist der wichtigste Beitrag der Komponistin Mel Bonis zum französischen Impressionismus“, sagt Eberhard Mayer 2003 im Vorwort seiner Neuausgabe der beiden Trios im Verlag Furore.

Während in Soir große gesangliche Melodiebögen dominieren und eine Abendstimmung mit beschaulicher und beruhigender Atmosphäre gezeichnet wird, verschmelzen in Matin die drei Instrumente zu einem irisierenden Gesamtklang, der den Vogelgesang und das Rauschen im Blätterwerk, das Spiel des Lichts in den Tauperlen und die beginnende Morgenröte heraufbeschwört. Schillernde Harmonien und ungewöhnliche Chromatismen bringen einen Hauch von Orient hinein. Ganztonleitern und unendlich viele Modulationen reichen nichtselten in Grenzbereiche der Tonalität.

 

Die Klavierquartette

 

Zitat aus der Zeitschrift FonoForum: „Ihre vor allem harmonisch sehr avancierten, einfallsreichen und handwerklich meisterlichen Quartette gehören mit zu den bedeutendsten französischen Kammermusikwerken des frühen 20. Jahrhunderts und sollten auch hierzulande schnellstens Eingang in die Konzertprogramme finden.“

 

                                    

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Quatuor n° 1 en si bémol, op. 69

 

Das erste Klavierquartett in B-dur ist das Hauptwerk ihrer Kammermusik und zweifellos das Werk, dem sie sich in der Zeit ihrer vollen schöpferischen Reife mit der größten Hingabe gewidmet hat. Es ist das Ergebnis einer fünfjährigen Kompositionsarbeit, 1900 in der Abgeschiedenheit des Landsitzes Etiolles entworfen und begonnen, aber erst 1905  veröffentlicht. Ständige kritische Überprüfung bei solider Beherrschung des kompositorischen Handwerks und eine in dieser Zeit für sie typische Melodik, die in ihrer Ursprünglichkeit anrührt und gefällt, führten zu einem sorgfältig durchdachten und konzentriert gestalteten Werk. An die Ausführenden werden hohe Anforderungen an instrumentale Fertigkeit, klanglich-harmonische Sensibilität und kammermusikalisches Einfühlungsvermögen gestellt.

   Die vier Sätze ("Moderato", "Intermezzo. Allegretto tranquillo", "Andante", "Finale. Allegro ma non troppo") sind trotz der verbindenden typischen Handschrift der Komponistin von unterschiedlichem Charakter. Gleich im ersten Satz wird uns ein kunstvolles polyphones Gebilde vorgestellt. Im quasi rhapsodischen Geschehen gerät man auf komplizierten modulatorischen Pfaden bis in die entlegensten Tonarten und entdeckt erst auf den zweiten Blick den klassischen Zuschnitt mit allen seinen Merkmalen: Themendualismus, Exposition, Durchführung und Reprise. Der zweite Satz beginnt in einfacher, ländlerartiger Melodik und entwickelt sich nach und nach zu einem zarten romantisch-impressionistischen Gebilde von erstaunlicher Kunstfertigkeit. Der dritte Satz ist eines der inspiriertesten und ergreifendsten Musikstücke der Komponistin. Die Wehmut dieses Satzes wird abgelöst durch die zupackende Kraft des Finalsatzes mit seinen an César Franck erinnernden polyphon bearbeiteten Themen.

„Bei diesem Werk weiß man nicht, was man mehr bewundern soll“, schreibt Eberhard Mayer an anderer Stelle, „die Schönheit der Melodien, die Originalität der harmonischen Einfälle oder die Qualität der Verarbeitung des musikalischen Materials."

 

 

                            

 

Quatuor n° 2 en ré majeur, op. 124

 

Ihre zwei Quartette für Klavier, Violine, Viola und Violoncello hat Mel Bonis im Abstand von mehr als 20 Jahren komponiert, das erste 19051, das zweite 1927. Jedes dauert ungefähr eine halbe Stunde. Das zweite ist kühner in den Harmonien und in der Struktur. Man spürt den Einfluss der modernen Musik in einem Werk, das man noch als postromantisch bezeichnen kann.

   Als das Quartett D-Dur veröffentlicht wurde, war Mel Bonis fast 70 Jahre alt, verbrachte den Tag im Liegen, schlief nicht, aß fast nichts und litt unter den unterschiedlichsten Schmerzen, die man heute als psychosomatisch bezeichnen würde. Unglaublich ist der Gegensatz zwischen dieser alten Dame, die an einer schweren chronischen Depression leidet, und der Musik, die sie erschafft, eine Musik voller Vitalität und Erfindungsgabe, voller Feuer und Sinnlichkeit. Bemerkenswert im Aufbau und reich instrumentiert, ist es homogen und abwechslungsreich zugleich.

Sie selbst nannte dieses Werk ihr musikalisches Testament.

 

   Gewidmet ist dieses Quartett Gabriel Pierné, den Mel Bonis seit ihrer Konservatoriumszeit, wo ihre Wege sich in der Orgelklasse César Francks gekreuzt hatten, kannte und schätzte.

   Das Quartett in D-Dur umfasst vier Sätze: "Moderato", "Allegretto", "Lent", "Final. Allegro".

   Den Anfang macht ein besinnlicher und religiöser Choral, dem ein energisches und lebhaftes "più vivo" folgt, das gegen Ende zur meditativen Stimmung des Anfangs zurückkehrt.

   Der zweite Satz, "Allegretto", lässt an eine  zarte Stickerei denken, ist dabei aber voller Überraschungen, Akzente und Brüche, in dem sich Jazzwalzer und ländliche Impressionen begegnen. In Tempo und Stil an die ‚Boston-Mode’ angelehnt, entspricht es ganz dem Zeitgeschmack.

   Der dritte Satz trägt die Bezeichnungen „Langsam, ruhig und beschaulich“. Das Klavier führt hin zu einer immensen Phrase der Violine, die in einen eng verschachtelten und subtilen Dialog der Instrumente übergeht, um in einer fast unwirklichen Ruhe zu enden. Dieser Satz illustriert aufs Schönste, was Mel Bonis in ihren „Souvenirs et réflexions“ so ausdrückt: „Die Musik ist der ewige Kampf der Sehnsucht um das Glück, ein angespanntes Streben jedes sensiblen, herzlichen Wesens nach einer Sache, die uns gleichzeitig zulächelt und sich uns entzieht.“

   Das schwungvolle und mitreißende "Final. Allegro" mündet in einen strahlenden, leuchtenden Schluss.

 

 

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         Werke für Violine und Klavier (Auswahl)

 

Sonate für Violine und Klavier, op. 112

 

Die Violinsonate in fis-moll ist 1923 vom Pariser Verlag Senart ver-öffentlicht worden. Die Harmonik und der Kompositionsstil lassen aber vermuten, dass sie schon früher, also noch in der großen schöpferischen Phase der Komponistin vor 1914 entstanden ist. Sie gehört zusammen mit der Cello- und der Flötensonate, dem ersten Klavierquartett und dem Septett zu ihren bedeutendsten Kammermusikwerken.

Die Sonate  ist ein sehr anspruchsvolles Werk und verlangt von den Interpreten hohe Spielkultur und Souveränität im Umgang mit den Besonderheiten der französisch-spätromantischen und impressionistischen Klangwelt.

Sie ist viersätzig und beginnt mit einem "Moderatosatz", der sich durch rhythmische Verschleierung, chromatische Linien und eine Fülle von Seufzer- und Sehnsuchtsmotiven zu einem eindrucksvollen Seelengemälde voller Wehmut entwickelt. Dieser Satz ist ein Musterbeispiel des romantisch-polyphonen Kompositionsstils, der die strenge Schule eines Ernest Guiraud verrät und stilistisch an César Franck erinnert, allerdings konequenter in der Faktur und kühner in der Harmonik. Ein temperamentvolles "Scherzo (Presto)" voller Witz und Charme – der Kontrast könnte nicht größer sein – schließt sich an und bildet die geistvolle Überleitung zum dritten, dem eigentlichen langsamen Satz ("Lento"). Dieser ist eine beeindruckende Fantasie über ein griechisches Volkslied mit durchaus orientalischen Anklängen, das einer Volksliedsammlung von Bourgault-Ducoudray entnommen ist. Dritter und vierter Satz sind thematisch eng miteinander verbunden. Das Hauptthema des "Finalsatzes (Con moto)" ist nach einer im langsamen Satz eher beiläufig auftretenden Floskel (con morbidezza) gebildet und zu einem lebendigen und sehr eindrucksvollen Gesangsthema umgestaltet. Der Takt wechselt fast ständig, so dass der Eindruck eines schwebenden Rhythmus entsteht.

Es ist nicht zu verstehen, warum sie im gegenwärtigen Musikleben nicht einen würdigen Platz in der Reihe der großen französischen Violinsonaten (C. Franck, Saint-Saëns, Fauré, Debussy) einnimmt.

 

Suite pour violon et piano op. 114 (1926)

 

Während die meisten Kammermusikwerke in der Zeit zwischen 1900 und 1914 entstanden sind, ist die Suite pour violon et piano en do majeur op. 114 ihrem Spätwerk zuzuordnen. Das Manuskript die Jahreszahl 1926, wurde aber nie herausgegeben, und es findet sich nirgendwo eine Anspielung auf eine etwaige Aufführung.

Mel Bonis war eine ausgezeichnete Pianistin und das Klavier  ihr ureigenstes Instrument. So ist es nicht verwunderlich, dass das Klavier wie in den übrigen Kammermusikwerken auch hier eine wichtige Rolle spielt.

Trotz des klassisch nüchternen Titels ‚Suite in C-Dur’ lässt die Bezeichnung der drei Sätze – „Jour de fête" (Festtag), „Sous la ramée" (Unterm Laubdach)– in anderen Manuskripten mit „Eglogue" (Hirtengedicht) oder „Idylle“ bezeichnet - und „Cortège champêtre" (Ländlicher  Umzug) - vermuten, dass  Szenen aus dem Landleben der Komponistin als Quelle der Inspiration  dienten.

Der erste Satz – „Jour de fête" – überrascht mit seiner vegetativen Struktur: melodische Linien spielen umeinander, das Metrum (3/4  + 2/4) wird durch Überbindungen vage und schwebend, impressionistische Klänge und Sekundcluster öffnen die Struktur. Natürlich erfolgt auch schon im ersten Satz mehr: Es folgt ein gesangliches Intermezzo im 3/4-Takt  und schließlich noch eine Art Galopp im 2/4-Takt, der auf das Ende zustürmt. Dieses wird besiegelt durch das gleiche Glissando-Motiv, mit dem der Satz begonnen hat (es erinnert übrigens an den bekannten Anfang von Gershwins ‚Rhapsodie in Blue’, die 1924 erstmalig aufgeführt wurde): Alle expandierenden Kräfte wollen immer wieder zusammengehalten werden - fast  ein Symbol für das eigene  schicksalsreiche Leben der Komponistin.

Der zweite Satz – „Sous la ramée“ – beginnt verträumt mit einer leisen, kreisenden Melodie im Klavier, ähnlich wie Debussy es in dem kleinen Stück ‚The little Shepherd’ aus ‚Children’s Corner’ (1908) getan hat, um sich dann in epischer Breite im 9- u.6/8-Takt auf Reisen zu begeben, bis zwei gemahnende leise Gongschläge den Fluss unterbrechen. Ihnen folgt ein entrücktes Klang-Spiel, sphärisch, und so bleibt der Schluss, wiederum mit den zwei Gongschlägen schließend, rätselhaft offen.

Der letzte Satz – „Cortège champêtre“ – führt wieder auf die Erde zurück: burlesk, erdig, holzschnittartig, kantig, fast ein Marsch. Hier dominiert der Rhythmus. Das klare C-Dur, das im zweiten Satz zugunsten entfernterer (Klang)Welten verlassen wurde, kehrt mit Macht zurück. Tanzartige Szenen erweitern das Spektrum. Die sich aufbauenden strahlenden Fanfaren werden allerdings gegen Ende noch einmal  mehrfach gebrochen, die naive Unbeschwertheit weicht einer reflektierten heiteren Gelassenheit. So klingt die Musik aus und nach.

Diese kleine Charakterisierung der Suite lässt vielleicht schon ahnen, dass das Werk sowohl in technischer als auch in musikalisch-interpretatorischer Hinsicht anspruchsvoll ist und von den Ausführenden klanglich-harmonische Sensibilität und rhythmische Standfestigkeit verlangt. Sofern man dies bei der Erarbeitung bedenkt, wird einen das Stück für die Mühen belohnen. (Werkanalyse: Friedwart Goebels)

 

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                  Werke für Cello und Klavier

 

Sonate pour violoncelle et piano en fa majeur, op. 67

 

Die Cellosonate, ein konzentriertes, knapp gefasstes Werk, erscheint 1905 kurz vor dem ersten Klavierquartett.  Sie beginnt in einer langsamen Einleitung mit kräftigen melodischen Cello-Linien, arpeggierend begleitet vom Klavier; der folgende Allegrettoteil ist eine originelle Auseinandersetzung mit der Harmonik Debussys. In traditioneller Form spielt die Komponistin souverän und gekonnt mit harmonischen Verfremdungseffekten. Chromatische Linien, Ganztonleitern und die daraus entstehenden Intervalle, übermäßige Quinten, Tritonusschritte und verminderte Quarten sind die Bausteine, die sich mit der meist arpeggierenden Klavierstimme zu einer eigenartigen Atmosphäre verdichten. Im letzten Satz ist trotz aller Verschachtelung César Francks Einfluss spürbar. Der Satz endet in einem furiosen Schlussteil, der das lyrische Seitenthema der Einleitung des 1. Satzes im Maestoso in Erinnerung bringt.

 

Méditation, op. 33

 

Die Méditation für Violoncello und Klavier hat Mel Bonis ihrer Freundin Jeanne Monchablon gewidmet. Es ist ein melodisches ‚Lied ohne Worte’, das den Klang des Instrumentes schön zur Geltung bringt.

 

Sérénade en ré majeur, op. 46

 

Auch die Sérénade ist ein Stück für Violoncello und Klavier, von dem es auch eine Fassung für Violine und Klavier gibt. Es ist ein zauberhaftes, humorvolles Stück, über dem ein Hauch von Koketterie liegt.

 

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                             Das Orgelwerk

 

                 

 

 

„Mels kleine Kostbarkeiten“ – so lautet der Titel einer Rezension der beiden 2012 neu erschienenen Bände der Orgelwerke von Mel Bonis, die Torsten Laux für die Zeitschrift „Musik & Kirche“ verfasst hat.

 

Ohne wirklich an diesem Instrument ausgebildet worden zu sein, spielt Mel Bonis ihr ganzes Leben lang Orgel: auf der Suret-Orgel in Sarcelles, wo die Familie ein Landhaus besitzt und wo sie auch ihre letzten Lebensjahre verbringen wird, auf der Cavaillé-Coll-Orgel in Etretat, wo sie ihre Ferien verbringen, auf ihrer eigenen Orgel in ihrem Stadthaus in Paris. Sie unterhält Kontakte zu zahlreichen Organisten, die sie bei der Registrierung ihrer Werke unterstützen. Überall spürbar ist der Einfluss des von ihr hochverehrten César Franck, in dessen Orgelklasse sie in ihrer Konservatoriumszeit hospitieren durfte.

 

Am Schluss seiner Rezension schreibt Torsten Laux:“… Ihre Verleger waren vor allem daran interessiert, Subskribenten mit immer neuer Musik für Harmonium zu versorgen, die Komponistin wünschte sich aber zur Wiedergabe ihrer Musik eine große Kirchenorgel (die sie allerdings selbst nicht zur Verfügung hatte). Jedoch zeigen sich die Vorzüge ihrer Orgelmusik vor allem in ihrer charmanten Wirkung auf eher kleinen Instrumenten (notfalls auch ohne Pedal); die meisten Stücke von einigem Wert sind dort sehr gut aufgehoben und geeignet, in bescheideneren Verhältnissen aufgeführt zu werden, besonders in Gottesdiensten, aber auch in Konzerten. Eine Fundgrube liebenswürdiger kleiner Kostbarkeiten!“

 

Mel Bonis: L’Œuvre pour orgue. Hrsg. von Georges Lartigau. 2012. Edition Armiane. 2 Bände. Vertrieb: www.editionsmusicalesfortin.com

 

  

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Die Vokalmusik

 

Neben den auf der Seite « Aktuelles » vorgestellten weltlichen und geistlichen Liedern, die jetzt in einer dreibändigen Neuausgabe vorliegen, hat Mel Bonis etwa ein Dutzend relativ kurzer, religiös inspirierter  Motetten komponiert, einige für 4-stimmigen Chor a capella wie Inviolata, Adoro te oder das Ave verum, andere mit Orgelbegleitung wie O Salutaris, wieder andere für zwei Frauenstimmen wie Sub tuum, das Salve regina und das schon beschriebene Regina coeli, das in seiner Innigkeit bei vielen Chören großen Anklang findet. Hinzu kommen ein Tantum ergo für drei Männerstimmen und ein Panis angelicus für Sopran, Tenor und Orgel.   

 

Eine große Überraschung war 1998 die Entdeckung eines kleinen Stapels verstaubter Manuskripte unter einem Haufen Notenpapier im Keller ihrer Enkelin Yvette Domange: Wir hatten ein Kyrie, ein Gloria, ein Benedictus, ein Sanctus und ein Agnus Dei gefunden! Christine Géliot hat dieser bei Armiane verlegten Messe von ca. 20 Minuten Dauer den apokryphen Titel „Messe à la sérénité“ gegeben.

 

Ein letztes Chorwerk entstand 1934: das etwa 10-minütige Cantique de Jean Racine für vierstimmigen Chor, einen Solo-Tenor, Harfe und Orgel – berührend in seiner geistlichen Inspiration.

 

Einige Lieder und alle Chorwerke sind als CD-Aufnahme verfügbar über die Seite der Association Mel Bonis unter www.mel-bonis.de  

 

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Suite für Schlagzeug, Blasinstrumente und Klavier:

 

Die SYMPHONIE BURLESQUE

 

Die „Symphonie burlesque“ von Mel Bonis ist ein fantasievolles Werk, das in vier Sätzen die Geschichte eines Ausflugs aufs Land erzählt: Man fährt ins Grüne, picknickt, genießt die ländliche Umgebung und kehrt – nicht ohne Probleme – heim. Zwischen Regengüssen und Sonnenschein erklingt die Tonkinoise und die Marseillaise.

Mir scheint dieses Werk besonders geeignet zu sein für ein Schlagzeug-Ensemble junger Musiker. Es könnte Mittelpunkt eines wirkungsvollen Abschlusskonzerts am Schuljahrsende sein, bei dem sich Schlagzeuggruppe, hohe Melodieinstrumente und das Klavier zusammentun. Voraussetzung für eine Aufführung ist ein gewisses Anspruchsniveau der Spieler.

Man kann sowohl die ganze Suite als auch einzelne Sätze spielen. Die Besetzung richtet sich nach den Möglichkeiten der Ausführenden. Die Zwiebelflöten (Mirlitone) können beispielsweise durch Piccoloflöten ersetzt werden.

 

BESETZUNG

  • Englischhorn aus Buchsbaum, Signalhorn (b, es, g, b) oder andere hohe Instrumente + Zwiebelflöten
  • Schellentrommel, Becken + Knallpistolen + Zwiebelflöten nach Belieben
  • Sirene, Horn, Klappholz
  • Triangel, Glöckchen + Becken + Zwiebelflöten nach Belieben
  • Trommel, Tamburin + Knallpistolen + Regenstab + Zwiebelflöten nach Belieben
  • Flaschenspiel, ein Satz Klangstäbe (oder Mundharmonika) + Knallpistolen
  • Kastagnetten, Rasseln + Knallpistolen
  • Xylophon + Zwiebelflöten nach Belieben
  • Klavier

Erschienen im Verlag FORTIN

 

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