<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8" /> <title>Ensemble mel Bonis</title> <link href="dh2.css" rel="stylesheet" type="text/css" /> <link href="dh1.css" rel="stylesheet" type="text/css" /> <script type="text/javascript"> <!-- function MM_reloadPage(init) { //reloads the window if Nav4 resized if (init==true) with (navigator) {if ((appName=="Netscape")&&(parseInt(appVersion)==4)) { document.MM_pgW=innerWidth; document.MM_pgH=innerHeight; onresize=MM_reloadPage; }} else if (innerWidth!=document.MM_pgW || innerHeight!=document.MM_pgH) location.reload(); } MM_reloadPage(true); function MM_preloadImages() { //v3.0 var d=document; if(d.images){ if(!d.MM_p) d.MM_p=new Array(); var i,j=d.MM_p.length,a=MM_preloadImages.arguments; for(i=0; i<a.length; i++) if (a[i].indexOf("#")!=0){ d.MM_p[j]=new Image; 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Und die anschlieende Besprechung des Quartetts endete mit dem fr die damalige Auffassung bezeichnenden Satz: <strong> & niemals wird man dabei auf den Gedanken kommen, dass dieser Schlusssatz von einer Frau geschaffen worden ist&  </strong>. Die  komponierende Dame hie Mlanie Domange, geb. Bonis, genannt<strong> Mel Bonis</strong>  und die Neugier meines Mannes war geweckt& .</span></p> </td> </tr> </table> </div> <div class="DHMenue" id="apDiv2"> <p><a href="index.php">Willkommen</a></p> <p><a href="mel-bonis-musiker.php">Musiker</a></p> <p><a href="mel-bonis-konzerte-und-aktuelles.php">Konzerte</a></p> <p><a href="mel-bonis-aktuelles.php">Aktuelles</a></p> <p><a href="mel-bonis-repertoire.php">Repertoire</a></p> <p><a href="mel-bonis-musikbeispiele.php">Musikbeispiele</a></p> <p><a href="mel-bonis-melbonis.php">Mel Bonis<br /> &nbsp;&nbsp;&nbsp;...Portrt</a><br /> <a href="mel-bonis-melbonis-entdeckung.php">&nbsp;&nbsp;&nbsp;...</a>ENTDECKUNG<br /> <a href="mel-bonis-melbonis-fremdrep.php">&nbsp;&nbsp;&nbsp;...Werke</a></p> <p><a href="mel-bonis-rueckschau.php">Rckschau</a></p> <p><a href="mel-bonis-kontakt.php">Kontakt</a></p> <p><a href="mel-bonis-impressum.php">Impressum</a></p> </div> <div id="apDiv26"><img name="bmelbonisa" src="pics/b-melbonis-entdeckung-a.gif" width="439" height="24" border="0" id="bmelbonisa" alt="Konzerte und Aktuelles" /></div> <div class="Fliesstext" id="apDiv27"> <table width="95%" border="0" cellspacing="3" cellpadding="3"> <tr> <td width="97%"><p><strong>& und mit ihrer Musik</strong></p> <p> Bei der Suche nach den Noten wurden wir schlielich in der Pariser Nationalbibliothek fndig: Wir konnten das beschriebene Klavierquartett, eine Fltensonate und eine Cellosonate als Fotokopie mit nach Hause nehmen, aber dann dauerte es noch fast zehn Jahre, bis diese Schtze wirklich zum Leben erweckt, d. h. zum Klingen gebracht wurden. Die groen Kammermusikwerke von Mel Bonis stellen erhebliche technische Anforderungen, vor allem an den Pianisten. Die besondere Vorliebe der Komponistin fr entlegene Tonarten, chromatische Passagen und komplizierte Rhythmen fhren dazu, dass sich die beabsichtigte klangliche Wirkung kaum beim ersten Durchspielen erzielen lsst  und man legt das Werk entmutigt aus der Hand.</p> <p> Das nderte sich, als 1994 der Pianist Friedwart Goebels zu unserem Ensemble stie. Unter seinen Hnden  und natrlich denen der brigen Ensemblemitglieder - entwickelten die aus Paris mitgebrachten Werke endlich den Zauber, der die Zuhrer unserer Konzerte von Beginn an in ihren Bann ziehen sollte. Das war der eigentliche Auftakt zur Mel-Bonis-Renaissance. Die drei Werke, die wir als Kopie besaen, wurden in fast alle unsere Konzertprogramme eingebaut und mit Begeisterung aufgenommen  und die Frage wurde immer drngender:  Wer ist das eigentlich, diese Mel Bonis? </p> <p><strong>Spurensuche</strong></p> <p> Briefe an Bibliotheken und Frauenmusikvereine, Brgermeistermter und Kirchen in Frankreich wurden zum Teil freundlich beantwortet, blieben aber ohne greifbares Ergebnis, bis uns der Kontakt mit der SACEM, dem franzsischen Gegenstck zur deutschen GEMA, schlielich beim zweiten Anlauf 1996 mit Yvette Domange zusammenfhrte, einer Enkelin von Mel Bonis und Inhaberin der Rechte an ihren Werken.</p> <p> Das brachte eine wahre Lawine ins Rollen: Wir wurden nach einem ersten Besuch bei ihr 1997 nach Paris eingeladen, wo wir der vllig verblfften Familie und deren Freunden und Bekannten die Werke ihrer fast ganz vergessenen Ahnin vorspielten.</p> <p><strong>Mel Bonis  dem Vergessen entrissen</strong></p> <p> Zurck in Deutschland  und reich beschenkt mit neuem Notenmaterial aus dem Keller von Yvette Domange  , veranstalteten wir weiter in Nah und Fern Konzerte, jetzt  Portrait-Konzerte , da wir ja vieles zu erzhlen wussten; mein Mann stellte Mel Bonis in Rundfunksendungen und Fachzeitschriften vor; wir wirkten bei zwei Mel-Bonis-Festivals in der Schweiz mit und begaben uns vor allem auf die Suche nach Verlagen, die bereit waren, eine vllig unbekannte Komponistin, noch dazu eine Frau, in ihr Programm aufzunehmen. So entstand eine fruchtbare und bis heute bestehende Zusammenarbeit mit der Edition Kossack in Rheinfelden und dem auf komponierende Frauen spezialisierten Verlag Furore in Kassel.</p> <p> Und auch Frankreich wachte auf: Die Urenkelin Christine Gliot schrieb einen biographischen Roman ber ihre Urgromutter und grndete im Jahr 2000 die  Association Mel Bonis , die sich inzwischen zu einer Keimzelle der Mel-Bonis-Renaissance in Frankreich entwickelt hat.</p> <p> Bis zu seinem Tod im Jahr 2005 war die wichtigste Aufgabe fr meinen Mann, das Weiterleben ihrer Musik durch die Neuausgabe ihrer Werke zu sichern. Er hat diese Aufgabe fast erfllt: die wichtigsten Werke von Mel Bonis sind inzwischen im Musikalienhandel erhltlich, und seine editorische Arbeit wird in seinem Sinn von mir fortgesetzt. </p> <p align="right"><em> <strong>Ingrid Mayer</strong></em></p> </td> </tr> </table> <p align="left" class="Fliesstext">&nbsp;</p> <p align="left" class="Fliesstext">&nbsp;</p> </div> </div> </div> </body> </html>