Neues von der Mel-Bonis-Renaissance
Aktuelles
 

 

Gudrun Schmid stellt Mel Bonis am 28.02.2016 um 17.00 Uhr

im Rathaus Simmozheim vor:

"Komponistinnenportrait"

Musik:

Sonate cis-Moll für Flöte und Klavier, op. 64, 1. Satz; Près du ruisseau, op.9 für Klavier; La cathédrale blessée, op. 107 für Klavier; Dolorosa (In memoriam), op.138 für Klavier; Miocheries, op.126 für Klavier (Patineurs à roulettes, La toute petite s'endort, Les noces de polichinelle)

 

Ausführende: Renate Laich-Knausenberger (Klavier), Petra Bachmann (Querflöte), Gudrun Schmid (Moderation), Angela von Beuningen (Lesung)

 

 

 

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"L’ANGE GARDIEN"

Impromptu; Prélude ; Menuet ; Gai Printemps; Eglogue; Rondo dans le genre ancien; Berceuse; Papillons; Romance en la bémol; Mazurka; Méditation; Scherzo-Valse; Interlude et Valse lente; Romance sans paroles en sol bémol majeur; Sarabande; Desdémone; L'Ange gardien; La cathédrale blessée; Près du moulin; Une flûte soupire; Berceuse triste; Les Gitanos (Ligia Digital)

Laurent Martin, Klavier

Eine gute Nachricht!Die lange Zeit vergriffene CD des Pianisten Laurent Martin ist wieder erhältlich! Sie enthält 22 ihrer schönsten Klavierstücke aus allen Phasen ihres Schaffens.

Sie finden Sie im Musikalienhandel, unter www.mel-bonis.com oder bei uns.

 

 

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Nun ist es soweit! Die lange erwartete Übersetzung der Romanbiographie, die ihre Urenkelin Christine Géliot über sie geschrieben hat, ist pünktlich zur Leipziger Buchmesse im März in deutscher Übersetzung im Verlag FURORE in Kassel erschienen.

 

                          

 

 

Christine Géliot

 

Mel Bonis (1858-1937)

Leben und Werk einer außergewöhnlichen

Frau und Komponistin

 

Übersetzung: Ingrid Mayer

 

240 Seiten mit vielen Bildern

kartoniert

Furore Verlag

ISBN: 978-3-927327-61-0

Preis: 14,90 Euro

 

Fragen Sie in Ihrer Buchhandlung oder Ihrem Musikalienhandel oder bestellen Sie direkt beim Verlag!

Furore Verlag   Naumburger Str. 40   34127 Kassel/Germany

Tel. +49(0)561-50049311 E-Mail: info@furore-verlag.de   www.furore-verlag.de

 

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Die Übersetzung der Biographie regt dazu an, die Komponistin mit Text und Musik vorzustellen:

 

 

Gudrun Schmid stellt Mel Bonis am 11. Oktober 2015 um 17.00 Uhr in der

Markuskirche in Mannheim vor

Ausführende: Renate Laich-Knausenberger (Klavier), Petra Bachmann (Querflöte), Gudrun Schmid (Moderation)

Musik:

Klavierquartett B-Dur, op.69 1. Satz (Tonaufnahme); Sonate cis-Moll, op. 64, 1. Satz; Les Gitanos (Orchesterfassung, Tonaufnahme); Près du ruisseau, op.9 für Klavier;Pièce, op. 189 für Flöte und Klavier; Dolorosa (In memoriam), op.138 für Klavier; Miocheries, op.126 für Klavier (Patineurs à roulettes, La toute petite s'endort, Les noces de polichinelle)

 

 

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Die Pianistin Marianne Schobert-Aue hat bereits durch eine ganz besondere CD ihre enge Bezieung zu Mel Bonis bewiesen: In Zusammenarbeit mit der Journalistin und Lyrikerin Marion Hinz ist eine Aufnahme der "Femmes de légende" entstanden, die den von Mel Bonis musikalisch dargestellten Frauengestalten aus Mythologie und Literatur durch Marion Hinz' feinsinnige Texte zusätzliches Leben und Tiefe verleiht.

 

Am 11. Juni 2015 hat Marianne Schobert-Aue im AUGUSTINUM in Aumühle Mel Bonis' Klavierwerk vorgestellt. Wolfgang Teichert begleitete ihren Vortrag mit Texten aus Christine Géliots Romanbiographie.

 

 

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Pünktlich zur Frankfurter Musikmesse ist der 11. Band der Neuausgabe der Klavierwerke herausgekomen!

 

Vol. 11: Danses C (2/3) (fue 10138  ISMN: 979-0-50182-138-9)

Inhalt: Bourrée op. 62/1, Pavane op. 81/1; Sarabande op. 82/1, Black Pearl (Habanera) op. 70, Boléro op. 177, Mazurka-Ballet op. 181

 

Die stilistische Vielfalt der Klaviermusik von Mel Bonis, die sich aus der langen Zeitspanne ihrer Entstehung erklärt (1888-1937), vermittelt zudem den Eindruck, als habe sie einen Abriss der Klaviermusik im historischen Wandel zeichnen wollen. Die historischen Reminiszenzen werden dabei durch ihre persönliche Tonsprache in zeitgenössische Klänge verwandelt. Die Universalität und der Wert ihres Klavierwerks bilden eine wichtige Brücke von der Romantik zur französischen Postromantik, und viele iher Klavierstücke stellen durch ihren harmonischen Erfindungsreichtum einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung des französischen Impressionismus dar.

 

 

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Jahreshauptversammlung der

ASSOCIATION MEL BONIS am 28. März 2015

 

      

                                             

 

 

in F-78580 Les-Alluets-le Roi, rue d'Orgeval 7

Anmeldung bei Christine Géliot: geliot.mel.bonis@orange.fr

(Kostenbeitrag zu Konzert und Buffet 10 Euro für Nicht-Mitglieder)

 

Im Anschluss an die Versammlung stellt der Pianist Laurent Martin von ihm wieder zum Leben erweckte Musiker vor:

George Onslow

Emmanuel Chabrier

Charles-Valentin Alkan

Blanche Selva

Déodat de Séverac

Théodore Dubois

und natürlich

Mel Bonis

 

    

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Mel Bonis in England

 

Am 8. März 2015, dem internationalen „Tag der Frau“, stehen in Cardiff drei Orchesterwerke von Mel Bonis, die

 

Trois Femmes de légende

– „Cléopâtre“, „Ophélie“ und „Salomé“ –

 

auf dem Programm des

 

BBC National Orchestra of Wales

 

unter der Leitung von Jessica Cotti und werden live im BBC Radio 3 übertragen.

 

Das Programm des Abends:

  • Augusta Holmès, Andromède
  • Lili Boulanger, D’un matin de printemps
  • Germaine Tailleferre, Concerto Grosso for two pianos
  • Cécile Chaminade, Piano concerto
  • Mel Bonis, Trois Femmes de légende pour orchestre

 

Die Partituren wurden nach den Originalmanuskripten der Orchesterfassung von der Association Mel Bonis für dieses Konzert erstellt (Christine Géliot, Laurent Martin).

 

 

 

                                                              

    

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        Rückblick auf das Konzert "Spannungsfelder" in Bielefeld am 17.01.2015

Es fand im Rahmen der von Doris Steinmeier und Rochus Kralik von Meyrswalden seit 2010 veranstalteten Konzertreihe im Kleinen Saal der Oetkerhalle statt.

 

 

                   

                  Quelle: Viotto / Neue Westfälische

 

Ein zufriedenes Ensemble nach dem Konzertin der Oetkerhalle in Bielefeld, das einen Spannungsbogen schuf zwischen dem Klavierquartett von Robert Schumann und den Werken zweier Komponistinnen: Mel Bonis und Mathilde von Kralik

 

 

 

                  

 

Alle, die zum Gelingen dieses Konzertes beigetragen haben: (v. l.) Stephan Seeliger (Viola), Ruth Kronen (Querflöte), Gregor Huber (Violine), Ingrid Mayer (Moderation), Doris Steinmeier und Rochus Kralik von Meyrswalden (Organisation), Friedwart Goebels (Klavier), Martin Römer (Violoncello)

 

Hier einige Zitate aus den Rezensionen:

 

Westfalen-Blatt Nr. 16 vom 20.01.15: "Eine Lanze für das Unbekannte" (Armin Kansteiner)

 

"Das Mel-Bonis-Ensemble mit Gregor Huber, Violine, Martin Römer, Violoncello, und Friedwart Goebels, Klavier, nutzte die Gelegenheit zu kraftvollem Spiel einerseits und nachdenklichen Dialogen zwischen den Instrumenten andererseits. Es gab auf diese Weise dem Motto "Spannungsfelder" Ausdruck..." (zu Mathilde von Kralik, Trio für Klavier, Violine und Cello)

 

"Die Flötistin Ruth Kronen und der Pianist Friedwart Goebels fanden für dieses geistreiche Konversationsstück zu einem brillanten Spiel zusammen, das sich mehr als einmal in ein Klangfarbenfeuerwerk steigerte... Ein besonderer Genuss war dabei, der Flötistin zuzuhören, die ihrem auffallend klaren Ton in der Höhe sowohl Glanz als auch Wärme und in der Tiefe Substanz zu geben verstand." (zu Mel Bonis, Sonate für Flöte und Klavier op. 64)

 

"Das um den Bratschisten Stephan Seeliger erweiterte Klaviertrio wurde den hohen Anforderungen der genialen Komposition gerecht. Sehr angenehm fielen der Klang des Violoncellos und der Bratsche auf..." (zu Schumann, Klavierquartett op. 47)

 

Neue Westfälische Nr.15 vom 19.01.15: "Komponistinnen im Rampenlicht" (Claudia Viotto)

 

"Unter dem Titel "Spannungsfelder" gab das Ensemble Mel Bonis aus Leverkusen am Samstagabend in der Oetkerhalle ein stimmungsvolles Kammerkonzert ..."

 

"Forsch und munter beginnt der erste Satz, in dem die drei Instrumentalstimmen in ihrer Verbindung prächtige Klangbilder entfalten ..." (zu Mathilde von Kralik, Trio für Klavier, Violine und Cello)

 

"Das Duo vermag Bonis' Musik eindrucksvoll zu vermitteln und erhält begeisterten Applaus." (Mel Bonis, Sonate für Flöte und Klavier op. 64)

 

"Auch mit Schumanns Klavierquartett Es-Dur nimmt das Ensemble das Publikum für sich ein."

 

 

 

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Jetzt neu herausgegeben:

alle 39 Lieder von Mel Bonis in drei Bänden!

 

 

                                

 

 

 

Christine Géliot hat das gesamte Liedschaffen ihrer Urgroßmutter in drei Bänden zusammengefasst. Verlegt wurden sie von den Editions musicales FORTIN - ARMIANE in Paris

 

Band 1: Voix moyennes ou graves (mittlere oder tiefe Stimmen)

 

Band 2: Voix moyennes ou élevées (mittlere oder hohe Stimmen)

 

Band 3: Deux ou plusieurs voix (zwei oder mehr Stimmen)

 

Es war wohl ihre Beziehung zum Dichter und Sänger Amédée Hettich, ihrer Jugendliebe und 20 Jahre später Vater ihrer unehelichen Tochter, die Mel Bonis‘ Neigung zur Liedkomposition förderte. Sie schuf eine umfangreiches Werk für die menschliche Stimme: religiöse und weltliche Werke, Lieder, Chöre und eine Messe.     

 

Die Neuausgabe ordnet die etwa 40 Lieder nach Stimmlage. Die meisten haben eine Klavierbegleitung, einige können mit Orgel oder Harfe begleitet werden, bei anderen treten ein Violoncello oder eine Violine hinzu.

 

Die Dichter, deren Texte Mel Bonis vor allem inspiriert haben, sind: Amédée Hettich, Edouard Guinand und Maurice Bouchor. Der Bariton Hettich hatte einen guten Namen in der Pariser Welt des Gesangs. Er war Lehrer am Konservatorium, Autor mehrerer Arien-Sammlungen und einer Gesangsmethodik, und „ein Mann der Feder“. Er schrieb Artikel für Musikzeitschriften, vor allem Kritiken, und er dichtete: Er füllte ganze Hefte - die in der Familie berühmten „carnets noirs“ - mit Gedichten. Bei Leduc hatte er seine „Vers à chanter“ herausgebracht.

Der Dichter Maurice Bouchor, Zeitgenosse von Mel Bonis, hat zahlreiche Musiker inspiriert, so etwa Ernest Chausson (Poème de l’amour et de la mort), Claude Debussy oder André Gedalge.

Auch die Gedichte des zwanzig Jahre älteren Edouard Guinand haben etliche Komponisten angeregt wie Cécile Chaminade, Benjamin Godard und Claude Debussy (L’enfant prodigue).

 

Mel Bonis’ Lieder  sind von großer Vielfalt: Ihr Stil geht vom lockersten Ton zum romantischsten, vom religiösen zum impressionistischen. Gemeinsam sind  ihnen ihr schöner Kompositionsstil und ihr Eingebettetsein in ihre Zeit. Der Zauber der ausgewählten Texte ist auch heute noch spürbar (Chansons de Shakespeare von Bouchor, das feinsinnige Un soir von Anne Osmont z. B.). Die Lieder auf Texte von Hettich sind gewöhnlich leicht im Ton, wie die Pastorale Pourriez-vous pas me dire und das zarte Reproche tendre oder auch die Villanelle. Die Lieder auf Texte von Bouchor wie z.B. das Ensemble der Trois mélodies pour ténor nach Gedichten von Shakespeare und das leichtfüßige Le Chat sur le toit von du Costal sind wunderbare Beispiele für ihre harmonisch fein ausgearbeitete, beschreibende und impressionistische Kompositionskunst, die die Reife der Komponistin widerspiegeln und an Sänger und Pianisten besonders hohe Anforderungen bei der Wiedergabe stellen.

 

Der 3. Band enthält hauptsächlich zweistimmige Lieder, zumeist für Sopran und Alt, darunter:

  • das melancholische, romantisch geprägte Hochzeitslied – Epithalame – auf einen Text von Victor Hugo,
  • das ganz früh erschienene Lied Le Moulin, das in großer Schlichtheit ein Lob auf die Natur und die Arbeit des Müllers singt,
  • das bukolisch-heitere Lied vom Bach, Le Ruisseau, dessen einprägsame Melodie fließende Harmonien im Klavier begleiten,
  • L’Oiseau bleu, ein kleines Wunder an musikalischem und dichterischem Humor,
  • ein Preis auf die Schönheit und Anmut der Jugend: Madrigal
  • und ein Duett für zwei gleiche Stimmen: Regina coeli, ein romantisch-religiöses, zu Herzen gehendes Werk mit Klavier- oder Harfenbegleitung, zu dem Orgel und Violine hinzukommen können.

Wem eine Übersetzung der Texte hilfreich für die Interpretation eines Liedes erscheint, kann sich gerne an mich wenden (ingridmayer@arcor.de)

 

Hinweis: Noten, die Ihr Musikalienhändler nicht beschaffen kann, können Sie bei der Association Mel Bonis bestellen (www.mel-bonis.com)

 

 

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